100.000 Euro als Motivationsschub

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Uns hat dieses Jahr eine rekordverdächtige Zahl an Bewerbungen im Rahmen unserer diesjährigen Aktion „5 für 500“ erreicht! Zahlreiche ehrenamtliche Gruppen - aus dem Teilraum Ahorn, Bad Rodach, Itzgrund, Sesslach und Weitramsdorf - hatten sich mit insgesamt 74 Projekten um finanzielle Unterstützung aus dem Regionalbudget 2021 beworben. Im 100.000 Euro starken Fördertopf stecken 90.000 Euro, die das Amt für Ländliche Entwicklung in Oberfranken (ALE) bereitstellt, 10.000 Euro kommen von den beteiligten Kommunen.
„Die eingereichten Projektideen sind so vielfältig“ freut sich Christina Semper von unserem Regionalmanagement (IPU GmbH in Erfurt), die die Aktion "5 für 500" betreut. An Inhalten dürfen wir ja noch nicht viel preisgeben, da die Anträge erst noch geprüft werden müssen. Unter den Einsendungen sind aber beispielsweise Fotopoints an Sehenswürdigkeiten für Touristen, ein Naturerlebnispfad als Projekt mit der Schule und auch das Thema Elektromobilität, so viel darf verraten werden.

Voraussetzung, einen Zuschuss zu erhalten ist, dass sich mindestens fünf Personen für das Projekt ehrenamtlich engagieren und 20 % der Projektkosten als Eigenanteil aufgebracht werden können. Dass motivierte Bürgerinnen und Bürger ihrer Bewerbung bei "5 für 500" unbürokratisch an Geld für ihr Herzensprojekt kommen können, hat sich inzwischen herumgesprochen. Zum Vergleich: im Jahr 2020 gingen in der gleichen Gebietskulisse 52 Projekteanträge ein, von denen 46 bezuschusst wurden.

Ihren Anfang genommen hatte unsere Aktion „5 für 500“ ja im Jahr 2017 auf thüringischer Seite unserer Allianz. Damals konnten unkompliziert 34 Kleinprojekte mit Mitteln des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft gefördert werden. Im Jahr 2020 und 2021 konnten wir uns dann wiederholt erfolgreich um ein Regionalbudget beim Amt für Ländliche Entwicklung in Oberfranken (ALE) bewerben.

Trotz der aktuellen Situation bezüglich COVID-19 hat sich unser Vorstand entschieden den Projektaufruf zu starten. Unser Vorsitzender, Ahorns Bürgermeister Martin Finzel betont: "Gerade jetzt, wo die finanzielle Situation von Kommunen und Vereinen sich mit der Dauer der Beschränkungen durch Corona verschärft, sind viele Ehrenamtliche und engagierte Bürger auf jeden Pfennig angewiesen." Zusätzlich erhoffen wir uns auch einen Motivationsschub für die Vereins- und Ehrenamtsarbeit, aktuell und auch nach der Corona-Krise.

Wir hatten nicht mit so vielen Bewerbungen gerechnet und erst auf der Ziellinie ist der größte Teil der Projektanträge eingegangen, was sicher den erschwerten Abstimmungsmöglichkeiten durch die Hygienevorschriften geschuldet ist. Wir freuen uns umso mehr, dass die Menschen so motiviert sind und so viele schöne Ideen für ihre Gemeinde eingereicht haben!
Erstmalig ist das Antragsvolumen höher, als Geld im Fördertopf ist. Aktuell prüfen wir die Anträge und im Mai werden die Gruppen, deren Projekt in den Genuss von finanziellen Mitteln kommt, von uns informiert.

Für Martin Finzel und den gesamten Vorstand der Initiative Rodachtal steht fest: „Gerade jetzt ist der Zusammenhalt und ehrenamtlicher Einsatz für die Gemeinschaft nicht hoch genug anzurechnen. Diesen Gemeinsinn wollen wir mit unserer Aktion fördern!“

Herzlichen Dank an alle Bewerber für Eure tollen Ideen und Euren Einsatz!