Aufruf Baukulturpreis 2020

Baukulturpreis 2020

Für den Baukulturpreis 2020 hatten uns elf Bewerbungen aus insgesamt 9 Kommunen erreicht. Eine 10-köpfige Jury, bestehend aus Baulotsen, Fachstellen, dem Arbeitskreis Historische Bausubstanz und BürgermeisterInnen wählte gleich zwei Sieger-Objekte aus.

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 4000 Euro, das von der VR-Bank Lichtenfels Ebern e.G. bereitgestellt wird, teilen sich diesmal Michael Hunstock in Heldburg für eine sehr gelungene und sensible Sanierung eines Altbaus sowie Mirka und Jürgen Schröder für ihren vorbildhaften Neubau im Bad Rodacher Ortsteil Rudelsdorf. Die Übergabe des Preises erfolgte durch die Vorsitzenden der Initiative Rodachtal, Ummerstadts Bürgermeisterin Christine Bardin und Ahorns Bürgermeister Martin Finzel sowie Hans-Joachim Autsch, dem Vorstand des Sponsors, der VR-Bank Lichtenfels-Ebern e.G.

  • Am 3. März 2021 konnten Mirka und Jürgen Schröder im Bad Rodacher Ortsteil Rudelsdorf sowie Michal Hunstock in Heldburg ihre Gewinnerplakette persönlich entgegennehmen. Gemeinsam mit Bad Rodachs Bürgermeister Tobias Ehrlicher traf man sich im Bad Rodacher Ortsteil Rudelsdorf vor dem Haus der Familie Schröder. Mirka Schröder war es, die es vor ein paar Jahren beruflich Richtung Bad Rodach zog. Eine schönes Heim musste noch gefunden werden. Eigentlich war das junge Paar auf der Suche nach einem Altbau. Schließlich hatte sich ein Grundstück am Dorfrand von Rudelsdorf ergeben - und es wurde dann doch ein Neubau.Die Fläche galt wegen eines bestehenden historischen Bierkellers aus dem 18. Jahrhundert, der einst zum Wasserschloss Rudelsdorf gehörte, als schwer bebaubar. Gemeinsam mit einem Architekten wagte das junge Paar ins Abenteuer Hausbau. Heute ziert das Grundstück ein langgestreckter Baukörper, der aufgrund des ökologischen Baumaterials – Lehm und Holz - und der Formensprache an eine ortstypische Scheune erinnert und als Wohnhaus genutzt wird. Die junge Familie ist inzwischen zu Dritt mit Töchterchen und der Ausbau der Immobilie zum Dreiseithof ist schon in Planung.
  • Gemeinsam mit dem ersten Beigeordneten der Stadt Heldburg, Dieter Treubig, konnte die tönerne Gewinnerplakette an Michael Hunstock überreicht werden. Er erhält die Auszeichnung für die erfolgreiche Sanierung einer Hofanlage aus dem 16. Jahrhundert in der Altstadt von Heldburg. Das sogenannte „ehemalige Kloster“ ist als Einzeldenkmal ausgewiesen. Neben der Nutzungsmischung aus Wohnen und Gewerbe imponierte der Jury vor allem auch die gelungene Sanierung sowie die Schaffung von modernem Wohnraum „in alten Gemäuern“. 15 Jahre Arbeit stecken in der behutsamen Wiederherstellung des einst maroden Gebäudes. Es hat sich gelohnt, für Familie Hunstock und für das Stadtbild von Heldburg.

Grenzen Sie die angezeigten Beispiele nach Art der Baumaßnahmen ein