Die Zukunft liegt in der Mitte

26.02.2010

Erster Projektteil zur nachhaltigen Siedlungsentwicklung im Rodachtal gestartet

Den Blick von Bauwilligen auf vorhandene Wohngebäude oder Baulücken in den Ortskernen zu lenken, ist gemeinsames Ansinnen der Kommunen in der Initiative Rodachtal. Dazu ist am 26.02.2010 ein erstes Projekt mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) für eine flächensparende Siedlungsentwicklung gestartet. Gemeinsam mit 7 weiteren Partnerkommunen aus verschiedenen Bundesländern soll der Status Quo bei der Baulandentwicklung hinterfragt und nach Alternativen zur kostenaufwändigen Baulanderschließung auf der grünen Wiese gesucht werden. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung für das Modellvorhaben konnte Martin Finzel als stellvertretender Vorsitzender der Initiative Rodachtal die offizielle Partnerschaftsurkunde von NABU-Präsident Olaf Tschimpke in Berlin in Empfang nehmen.
Bereits das erste Zusammentreffen der Partnerkommunen während der Auftaktveranstaltung war für die Vertreter des Rodachtals ein Gewinn. Zeigte sich doch, dass trotz ähnlicher Prob-lemlagen in den jeweiligen Regionen eine Vielfalt ganz unterschiedlicher Ansätze zur Stärkung der Ortszentren bestehen – wo es lohnt, die ein oder andere Idee mit ins Rodachtal zu nehmen. Mit der Beteiligung an dem durch das Bundesforschungsministerium geförderten Vorhaben, kann das Rodachtal auf die praktischen Erfahrungen anderer Kommunen in Deutschland zurückgreifen und so letztlich schneller zum Ziel kommen, unterstrich Frank Neumann vom Regi-onalmanagement der Initiative die Erwartungen an das Projekt.

Martin Finzel und Frank Neumann von der Initiative Rodachtal nehmen von NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Partnerschaftsurkunde entgegen (v.l.n.r.)

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des NABU unter folgendem Link:

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