Sonderausstellung auf dem Deutschen Burgenmuseum ein voller Erfolg!

Sonderausstellung Ein feste Burg Rund 10.000 begeisterte Besucher und große Resonanz in den Medien weit über Thüringen hinaus – das Fazit der Sonderausstellung zu Luthers frühem Welthit „Ein feste Burg ist unser Gott“ ist sehr positiv. Ein Bericht von Elke Elbers. 

Mancher Besucher hat sich für die Sonderausstellung auf den Weg zur Veste Heldburg gemacht und anschließend den Mitarbeitern staunend von der wundervollen Landschaft im Rodachtal und der tollen Burganlage vorgeschwärmt. Für etliche Besucher wurde der Besuch der Sonderausstellung so zu einer begeisternden Entdeckungsreise in die Region.
Die Hörbeispiele und die bewegte Projektion des Lied-Textes in verschiedenen Sprachen - europäischen, asiatischen und afrikanischen - auf den zentralen Raumzylinder waren prägende Elemente der Ausstellung. Diese konnten mit Unterstützung der Initiative Rodachtal entwickelt und umgesetzt werden.
Besonders gut wurden die, ebenfalls mit Unterstützung der Initiative Rodachtal konzipierten, „Burgenbögen“ angenommen. Diese werden genau wie das im gleichen Rahmen entwickelte Angebot für Jugend- und Schülergruppen auch für die zukünftige Arbeit im Deutschen Burgenmuseum bedeutsam sein. Manche Bestandteile können für die Dauerausstellung direkt übernommen werden. Andere lassen sich übertragen, um in Zukunft Themen der Dauerausstellung zu erschließen. Der große Renner für fast alle Altersgruppen war der „Bauplatz“ für Burgen aus hölzernen Bauklötzen. Hier entwarfen ganze Familien, junge und erfahrene Baumeister unzählige kunstvolle Burgen. Der „Bauplatz“ wird in Zukunft in die Dauerausstellung integriert.
Im Rahmen der Sonderausstellung wurden zudem zwanzig öffentliche Führungen, sechs Kuratorenführungen und zwei Vorträge angeboten. Hier war die Resonanz äußerst positiv.
Unterschiedlichste Gruppen haben neben vielen Einzelbesuchern die Veste Heldburg in ihren Reiseplan aufgenommen, selbst eine Gruppe von Rollstuhlfahrern nahm die Mühsal der Höhenburg mit großer Begeisterung auf sich.
Daneben führte die Reformationsreise des Schweizerischen Burgenvereins über die Veste Heldburg und die Pastoren des Wanderkonvent in Eisfeld haben die Ausstellung zum Anlass genommen, die Veste Heldburg zu besuchen. Eine anschließende Andacht in der Kapelle rundete diesen Besuch ab.
Die Wahrnehmung der Region und der Veste als anziehendes Reiseziel wurde während der Sommermonate spürbar ausgebaut.