Interkommunale Vereinbarung zur Bauleitplanung

Das Dilemma der kommunalen Bauleitplanung ist der Hang zu wachstumsorientierter
Angebotsplanung vor dem Hintergrund der Konkurrenz um Einwohner,
Unternehmen, Versorgungsstrukturen etc. Ziel muss es daher sein, auf regionaler
Ebene gemeinsame Grundsätze zu finden, die Entwicklung bei realem Bedarf
ermöglichen aber den Wettlauf der Angebote stoppen. Die
Voraussetzung für die Umsetzung der regionalen Entwicklungsstrategie zur
Bauleitplanung ist eine gemeinsame Verständigung der beteiligten Kommunen
auf ihre Inhalte. diese soll durch den Beschluss einer interkommunalen Vereinbarung
zur Bauleitplanung bekräftigt werden. Über den strategischen Ansatz
der 3%-Hürde hinaus enthält die Vereinbarung weitere Festsetzungen, die durch
Handlungserfordernisse bzw. Maßnahmen weiterer Handlungsfelder des Rahmenkonzepts
begründet sind (altersgerecht Wohnen, energetische Siedlungsentwicklung).