Rundwanderwege Straufhain

Zwischen Forsthaus und Rodachquelle
Länge: 7 km
Markierung: Blauer Balken auf weißem Spiegel
Ausgangspunkt: Forsthaus Stressenhausen
Wegbeschreibung/Besonderheiten:
Ein wunderschöner Wanderweg mit leichten Anstiegen, eingebettet zwischen Waldwiesen und schattenspendenden Aufforstungen. Ein besonderer Höhepunkt auf diesem Wanderweg ist das Forsthaus, welches alle Jahre wieder zu verschiedenen Festen Anlaufpunkt vieler Besucher ist und die Rodachquelle, die Ursprungsquelle unseres Initiativgebietes.

Naturlehrpfad (NLPf) „Hopfenberg“ bei Streufdorf
Länge: ca. 2 km
Markierung: Grüner Balken auf weißem Spiegel
Ausgangspunkt: Marktplatz Streufdorf
Wegbeschreibung/Besonderheiten:
Der Naturlehrpfad wurde als Rundwanderweg ausgelegt und beinhaltet viele für unsere Heimat in diesem Bereich bemerkenswerte geologische, naturkundliche, geschichtliche und besiedlungsprägende Erscheinungen. Diese werden auf großformatigen Tafeln erläutert und botanische Besonderheiten sowie der Verlauf des NLPf beschildert. Herrliche Sicht auf Streufdorf, die Gleichberge, das Krecktal mit Seidingstadt sowie auf den Straufhain. Im östlichen Bereich weitet sich der Blick zur Frankenschwelle, dem Thüringer Wald und dem Nachbarort Roßfeld. Auf einer uralten Kopfweidenallee gelangt man zum Ausgangspunkt zurück.

Vom Brunnenmännchen zur Landwehr
Länge: ca. 15 km
Markierung: Violetter Balken auf weißem Spiegel
Ausgangspunkt: Marktplatz Streufdorf
Wegbeschreibung/Besonderheiten:
Das sagenumwobene Brunnenmännchen befindet sich auf dem schön gestalteten Marktplatz im Zentrum von Streufdorf. Auf der Grundlage eines Vertrages von 1424 wurde die Landwehr errichtet und bestand aus einem Graben mit Grenzsteinen und beidseitigen Schutzhecken. Heute ist noch besonders im Bereich „Hexenhügel“ dieser Route der Verlauf erkennbar. In Streufdorf finden und erleben Sie die Marienkirche, die alte Kirchenschule, in der sich heute eine Heimatstube befindet, angrenzend die Kemenaten, das ehemalige Brauhaus und eine herrliche Aussicht auf das Massiv der beiden Gleichberge und die davor verstreut liegenden Ortschaften.

Auf den Spuren der Rodachmühlen
Länge: ca. 9 km
Markierung: Rosa Balken auf weißem Spiegel
Ausgangspunkt: Gipsmühle in Stressenhausen
Wegbeschreibung/Besonderheiten:
Als die Wasserkraft noch zum Treiben von Korn- und Schneidmühlen genutzt wurde, gab es im Bereich des Rodachtals in der Gemeinde Straufhain 9 Mühlen. Heute sind leider fast nur noch die Wasserbauwerke, wie die Mühlgräben mit Wehren, übriggeblieben. Zur Erläuterung werden an den Altstandorten Schautafeln angebracht. Von der Gipsmühle kommend kann im Ort das Back- und Brauhaus , ein Ziehbrunnen, der Kulturstadel und der Landgasthof mit Pension besucht werden. In Steinfeld gab es einst vier Mühlen, wovon 3 mit dem Wasser aus dem Bergloch (einer Karstquelle mit 16 ° und 28 Liter/Sekunde) betrieben wurden. Im Ort sind Back- und Quellenhaus, Schwanenbrunnen und Tanzlinde sehenswert. Nach dem Mühlenstandort Eishausen gibt es in Adelhausen eine Sägemühle zu sehen. Das NSG „Bischofsau“ liegt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Zwischen Kuhberg, Moosbank und ehemaligem Gestüt
Länge:
ca. 10 km
Markierung: Hellblauer Balken auf weißem Spiegel
Ausgangspunkt: Ortsmitte Tanzlinde Eishausen
Wegbeschreibung/Besonderheiten:
Am Eishäuser Kuhberg, ein heute noch rege genutzter Festplatz, erinnert eine Gedenkstätte an die vielen Gefallenen der verschiedenen Kriege, 1986, noch kurz vor der Wende, wurde das bekannte, dicht an der ehemaligen innerdeutschen Grenze gelegene Massenhäuser Gestüt gesprengt und eingeebnet. Beide Aussichtspunkte mit historischer Bedeutung verbindet dieser Weg, der aus dem Rodachtal auf die Höhe der Frankenschwelle mit ca. 450 m führt und damit eine gute Aussicht auf das Rodachtal und bis weit in das Grabfeld ermöglicht.

Vom Schlosspark zum Straufhain
Länge: ca. 5 km
Markierung: Orangener Balken auf weißem Spiegel
Ausgangspunkt: Schlosspark in Seidingstadt
Wegbeschreibung/Besonderheiten:
Der z.Z. rege für verschiedenste gesellschaftliche Veranstaltungen genutzte Schlossplatz in Seidingstadt erinnert noch heute an den einstigen Glanz des damaligen Jagdschlosses der Herzöge von Sachsen-Hildburghausen. Hier geboren, verlebte Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen – spätere Königin von Bayern – ihre Jugend. Auch das Ziel der Wanderung – der Straufhain – hat nur noch die Ruine der einstigen Burg der Grafen von Henneberg auf seinem Gipfel. An der Strecke sind zu besichtigen: das noch funktionstüchtige Back- und Brauhaus sowie die hübsche Kirche von Seidingstadt.

Zwischen Kirche, Tanzlinden, Bergloch und Dunkelgrafenpaar
Länge: ca. 5 km
Markierung: Roter Balken auf weißem Spiegel
Ausgangspunkt: Eishausen – Kirchplatz – Ortsmitte
Wegbeschreibung/Besonderheiten:
Seit 1810 ranken sich viele Gerüchte um das sagenhafte „Dunkelgrafenpaar“ von Eishausen. War die Dunkelgräfin tatsächlich Prinzessin Marie Therese Charlotte von Frankreich und er, der Dunkelgraf, ein niederländischer Diplomat? In Eishausen steht auf dem Vorplatz der Kirche eine wohl einmalig geschnittene Tanzlinde. Von hier aus führt die Route vorbei am Friedhof auf dem Kuhberg mit der letzten Ruhestätte – dem Grab des Dunkelgrafen. Von den Höhen der Mergenhölzer hat man einen ausgezeichneten Blick auf Eishausen, Steinfeld, den Straufhain und das Rodachtal. Steinfeld mit seinem Schwanenbrunnen, der Tanzlinde mit einem Gerichtsstein, dem Backhaus und dem Bergloch, welches einst 3 Mühlen mit seinem Wasser antrieb.

Gästeinformation
Gemeinde Straufhain
Oberre Marktstraße 3
98646 Straufhain/Streufdorf
Tel. 036875/6579-21
Fax 036875/657910