Klimagipfel der Initiative Rodachtal

Das Abschmelzen der Polarkappen, der Anstieg des Meeresspiegels und die Zunahme von Wirbelstürmen sind prognostizierte Folgen des weltweiten Klimawandels. Die damit verbundenen materiellen und sozialen Auswirkungen sind immens. Bereits jetzt sind weltweite Wanderungsbewegungen und ökologische Veränderungen infolge des Klimawandels zu beobachten. Auch in unserer Region werden die Auswirkungen beispielsweise durch zunehmende Ertragsschwankungen in der Landwirtschaft durch eine Verschiebung der Niederschläge oder eine erhöhte Anfälligkeit des Ökosystems Wald zu spüren sein.

Klimaschutz im Rodachtal

Der Klimawandel kann uns daher nicht egal sein. Um den Klimawandel zu stoppen oder zumindest einzuschränken, braucht es neben nationalen politischen Willensbekundungen vor allem regionaler Verantwortung. Die haben die Initiative Rodachtal und ihre Mitgliedskommunen mit der Durchführung von zahlreichen Projekten zum Klimaschutz übernommen. Sei es der Aufbau von Nahwärmenetzen, die baurechtliche Unterstützung von Solaranlagen oder Maßnahmen zur Energieeinsparung. Daneben versucht der jährlich stattfindende Klimagipfel der Initiative Rodachtal das Thema einer nachhaltigen Energieversorgung in der Öffentlichkeit zu thematisieren und Anregungen zur praktischen Umsetzung von Energieprojekten zu geben.

Gesamtstrategie für Region ist wichtig
Erneuerbare Energien bieten die Chance, die Energieversorgung wieder verstärkt in die eigenen Hände zu nehmen. Den regional verankerten Stadtwerken kommt hier eine strategische Rolle zu, die es durchaus weiter zu stärken gilt.

Eine Gesamtstrategie für die künftige Energieversorgung in der Region wurde bereits mit der Festlegung der gemeinsamen Klimaresolution des Rodachtals im Jahr 2003 beschlossen. Seit Juni 2012 ist zudem das Energiekonzept für die Städte und Gemeinden Ahorn, Bad Rodach, Itzgrund, Untermerzbach und Weitramsdorf in Bearbeitung. Die Stadt Seßlach hat derzeit ein Konzept in Bearbeitung, dessen Ergebnisse mit in den Gesamtprozess einfließen werden. Die Konzepterstellung für die Thüringer Städte und Gemeinden ist derzeit in der Vorbereitung und wird voraussichtlich ab März 2014 beginnen. Mit dem Vorhandensein von Konzepten und mit der Auswahl von wichtigen Schwerpunktprojekten steht eine gemeinsame Strategie zur Energiewende im Rodachtal auf stabilen Füßen.

Beim Klimagipfel 2014 wird neben dem Rückblick auf 10 Jahre Klimaschutz im Rodachtal auch die zukünftige Energiestrategie bekannt gegeben. Und eines steht jetzt schon fest: Eine Mitarbeit aller Bürger und Institutionen ist notwendig, damit Maßnahmen umgesetzt werden und schlussendlich konkrete Erfolge für die Region dabei heraus kommen.

Packen wir es gemeinsam an!