Projekt „Hutelandschaft“ bei Stressenhausen zum Leben erweckt – Einzug der ersten Heckrinder und Konikpferde

Am 25. April wurde auf den Teichwiesen vor Stressenhausen ein großer Meilenstein gefeiert. Auf dem ca. 70 ha großen Gelände wurden die ersten Heckrinder und Konikpferde eingesetzt. Sie sollen auf diesem Gelände heimisch werden und es ganzjährig beweiden. Im Vordergrund steht bei diesem Projekt die Wiederansiedlung von ehemaligen hier heimischen Rassen. Diese sollen insbesondere ihren Beitrag zum Naturschutz und zur natürlichen Landschaftspflege leisten. Die sumpfigen Teichwiesen sind mittlerweile Lebensraum für über einhundert Vogelarten und Rastplatz für viele Zugvögel.

Ein Wanderweg und ein Besucherzentrum soll die Hutelandschaft für Touristen erlebbar machen. Ein neuer touristischer Baustein für naturinteressierte Gäste und Einheimische und Ausflugstouristen ist geschaffen.

Seit 2004 wurde an dem Projekt gearbeitet, verschiedene Interessen unter einen Hut gebracht, Gelder aquiriert und bürokratische Hürden überwunden. Initiiert wurde das Projekt von der Gemeinde Straufhain und der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie. Unterstützt wurde der Projektantrag von der Initiative Rodachtal. Letztendlich wurden über die RAG Hildburghausen-Sonneberg 47.000 Euro Leader-Mittel zur Verfügung gestellt. Als professionellen Partner für die Bewirtschaftung der Hutelandschaft wurde die Agrar GmbH Streufdorf gewonnen.