Westhausen Ortsansicht

Westhausen

In östlicher Verlängerung des Rhön-Grabfeldes liegt in einem sich von Schlechtsart und Haubinda über Gellershausen bis Heldburg erstreckenden Tal mittendrin an dem sogenannten Flüsschen Kreck das Haufendorf Westhausen mit seinen ca. 540 Einwohnern.

776 zum ersten Mal unter Westhus bzw. Westhusen urkundlich erwähnt, wurde dann um 813 schon Westhausn oder Wasthausn genannt. Die Kirchen, die Liebfrauenkirche, die Laureniuskapelle und die im 16. Jahrhundert erbaute Kilianskirche prägten die christliche Entwicklung von Westhausen. In der einzigen noch bestehenden Kilianskirche sind einmalige Sehenswürdigkeiten, wie die Totenhäuschen für die Gefallenen des 2. Weltkrieges, für Besucher zu besichtigen.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind natürlich auch die Hermann-Lietz-Schule im Ortsteil Haubinda, das Geotop an der Streufdorfer Straße oder die 1000-jährige Eiche am Waldrand des Flurstücks Pfingsthut und ein 20 ha großer Stausee südlich von Westhausen gelegen. Neben der Kilianskirche befindet sich fast in der Orstsmitte die Rast- und Gaststätte „Zum Schwarzen Ross“ mit guter fränkischer Küche.

Als sogenanntes Haufendorf verfügt Westhausen über mehrere Durchgangsstraßen und sogenannte Gassen.Das kulturelle Leben in Westhausen wird im Wesentlichen über die Vereine, Sportverein, Kirmesverein und Gesangsverein „Erholung“ mit Unterstützung der politischen Gemeinde mit Leben erfüllt. Gewerbe, wie das Tischlerhandwerk, Elektrohandwerk, Klempnerhandwerk und Fliesenlegerhandwerk sind in Westhausen angesiedelt. Die Landwirtschaft wird vom Ökohof Selz in vorbildlicher Bewirtschaftung auf ca. 1200 Hektar betrieben.

Das größte Kommunale Vermögen besitzt die Gemeinde mit ihrem 460 Hektar großen Gemeindewald mit ca. 70 v.H. Laubbaumartenanteil.

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