
Die Rodach entspringt im Thüringischen Landkreis Hildburghausen. Auf ihrem Weg zur Itz wechselt sie auf nicht einmal 40 km Strecke vier Mal zwischen Bayern und Thüringen. Dies mag als Beispiel dienen, wie eng die Verbindungen im Tal der Rodach und ihrer Nebenflüsse Kreck, Helling, Alster und Tambach vor dem Mauerbau waren. Mehr als anderswo trennte die Zonengrenze die Menschen in Ost und West und hemmte auf beiden Seiten die wirtschaftliche Entwicklung.
Umso stärker war 1989 in der Region das Bedürfnis, die Trennung möglichst schnell zu überwinden und die nachbarschaftlichen Beziehungen in allen Bereichen wieder aufleben zu lassen. Für die neuen Herausforderungen galt es, neue Wege und Instrumente zu finden. Seit Dezember 2001 arbeiten die Städte Bad Colberg – Heldburg, Ummerstadt und die Gemeinde Straufhain in Thüringen im Rahmen der Initiative Rodachtal auf freiwilliger Basis mit den Städten Bad Rodach, Seßlach und der Gemeinde Weitramsdorf in Bayern zusammen. Dabei bemühen sich Bürgerinnen und Bürger ebenso wie die Akteure aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft um eine zukunftsorientierte Gestaltung der gemeinsamen fränkischen Heimat, deren weithin sichtbares Symbol die Veste Heldburg – die „Fränkische Leuchte“ – ist.
Die Initiative Rodachtal versteht sich als Kristallisationspunkt aller Aktivitäten, die der Erhaltung und nachhaltigen Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Wirtschaft ebenso wie der sozialen Entwicklung und der regionalen Identität im Rodachtal dienen. Besuchen Sie uns auf den weiterführenden Seiten und Sie werden feststellen, dass es im Coburger Land und im Heldburger Unterland noch so manches zu entdecken gibt.
Sei es die in Europa einzigartige Mohnbiene, historische Kleinstädte und Dörfer mit reichem Fachwerk oder die Heilkraft zweier Heilbäder ….
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